

ALFA Partner gehen auf Schulen zu
Auf den ersten Blick scheint Schulunterricht nicht zu den Kernaufgaben der ALFA Partner zu gehören. Die meisten ALFA Partner haben dennoch in irgendeiner Form mit pädagogischen Aktivitäten zu tun. Im November vergangen Jahres trafen sich die Partner im belgischen Hasselt, um sich ihr Arbeitsmaterial für Schüler gegenseitig vorzustellen und um darüber zu diskutieren.
Die einzelnen Partner verwenden dabei ganz unterschiedliche Ansätze. Comic-Figuren wie beispielsweise ein fliegender Fisch (Floepje) oder ein schwarzes Schaf (Sieb) werden eingesetzt, um Grundschülern das Thema Wassermanagement zu vermitteln. Auch wenn in einigen Fällen ein ganzes Materialpaket entwickelt wurde, scheinen interaktive Internetanwendungen das beliebteste Mittel zu sein, um jüngere Kinder anzusprechen. Bei der Entwicklung des Materials für die Sekundarstufe empfehlen die Partner ausdrücklich, den fachlichen Rat der Lehrer miteinzubeziehen; es sollte mit dem offiziellen Lehrplan verknüpft werden und wenn möglich Aktivitäten im Freien beinhalten. Dies erfordert jedoch einen großen Kosten- und Kapazitätseinsatz.
Warum aber sind die Partner bemüht, Schulen und Kinder anzusprechen? Man hofft, dass Organisationen durch ein wachsendes Verständnis für das Thema Wassermanagement eine größere Akzeptanz für Projekte in diesem Bereich erreichen können.
Das könnte kurzfristig gut funktionieren, da man über die Kinder auch Ihre Eltern ansprechen kann. Auch langfristig könnte dies erfolgreich sein, da die Kinder die zukünftigen Interessenvertreter bei Infrastrukturprojekten sind. Heutzutage erfordern solche Projekte jahrelange öffentliche Diskussionen und die Einbeziehung der Beteiligten, bevor sie schließlich durchgeführt werden können. Ein Zeitraum von Zehn bis fünfzehn Jahren für die Planung und Durchführung eines infrastrukturellen Projektes sind keine Seltenheit. Dadurch ist es sowohl interessant als auch wichtig, die jüngere Generation über den Einsatz und den Bedarf an Maßnahmen im Bereich Wassermanagement zu unterrichten.
Bild 1: Maureen Nuyts von VMM präsentiert Lehrmaterial, Quelle: Flämische Umweltbehörde (VMM)
Bild 2: Bildungs-workshop in Hasselt, Quelle: Flämische Umweltbehörde (VMM)
Auf den ersten Blick scheint Schulunterricht nicht zu den Kernaufgaben der ALFA Partner zu gehören. Die meisten ALFA Partner haben dennoch in irgendeiner Form mit pädagogischen Aktivitäten zu tun. Im November vergangen Jahres trafen sich die Partner im belgischen Hasselt, um sich ihr Arbeitsmaterial für Schüler gegenseitig vorzustellen und um darüber zu diskutieren.
Die einzelnen Partner verwenden dabei ganz unterschiedliche Ansätze. Comic-Figuren wie beispielsweise ein fliegender Fisch (Floepje) oder ein schwarzes Schaf (Sieb) werden eingesetzt, um Grundschülern das Thema Wassermanagement zu vermitteln. Auch wenn in einigen Fällen ein ganzes Materialpaket entwickelt wurde, scheinen interaktive Internetanwendungen das beliebteste Mittel zu sein, um jüngere Kinder anzusprechen. Bei der Entwicklung des Materials für die Sekundarstufe empfehlen die Partner ausdrücklich, den fachlichen Rat der Lehrer miteinzubeziehen; es sollte mit dem offiziellen Lehrplan verknüpft werden und wenn möglich Aktivitäten im Freien beinhalten. Dies erfordert jedoch einen großen Kosten- und Kapazitätseinsatz.Warum aber sind die Partner bemüht, Schulen und Kinder anzusprechen? Man hofft, dass Organisationen durch ein wachsendes Verständnis für das Thema Wassermanagement eine größere Akzeptanz für Projekte in diesem Bereich erreichen können.
Das könnte kurzfristig gut funktionieren, da man über die Kinder auch Ihre Eltern ansprechen kann. Auch langfristig könnte dies erfolgreich sein, da die Kinder die zukünftigen Interessenvertreter bei Infrastrukturprojekten sind. Heutzutage erfordern solche Projekte jahrelange öffentliche Diskussionen und die Einbeziehung der Beteiligten, bevor sie schließlich durchgeführt werden können. Ein Zeitraum von Zehn bis fünfzehn Jahren für die Planung und Durchführung eines infrastrukturellen Projektes sind keine Seltenheit. Dadurch ist es sowohl interessant als auch wichtig, die jüngere Generation über den Einsatz und den Bedarf an Maßnahmen im Bereich Wassermanagement zu unterrichten.Bild 1: Maureen Nuyts von VMM präsentiert Lehrmaterial, Quelle: Flämische Umweltbehörde (VMM)
Bild 2: Bildungs-workshop in Hasselt, Quelle: Flämische Umweltbehörde (VMM)
